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Frisches, günstiges und regionales Gemüse direkt am Campus bekommen und dabei noch eine gute Sache unterstützen? Das ist mit dem Kauf der „Campus Gemüsetüte“ (ehemals: „Bauerntüte“) möglich!

Gemüsetüte-Testlauf-SS15

Woher kommt das Gemüse?

Die JVA (Justizvollzugsanstalt) Bayreuth hat mehrere Projekte, in denen sich die Häftlinge beteiligen können. Eins ist die Gärtnerei, in der Pflanzen und Gemüse für den Eigenbedarf angepflanzt werden. Das geerntete Gemüse kann allerdings nicht komplett verwertet werden. Deshalb gibt es einen kleinen „Hofladen“ an der JVA, in dem die Reste verkauft werden. Die Kundschaft geht unteranderem aufgrund der Altersstruktur stark zurück. Es gibt also weiterhin Überreste. An diesem Punkt kam uns die Idee das Gemüse Studenten anzubieten. Somit würde das total frische und unbelastete Gemüse verwertet werden und die Arbeit der JVA bekannter.

 

Haben die Studenten überhaupt Interesse an frischem, regionalem Gemüse von der JVA?

Sowohl eine Umfrage, die ein Interesse von 76% der Studenten an einer „Gemüsetüte“ ergab, als auch ein Testlauf am 23.06. und 30.06. zeigten, dass das Angebot angenommen wird und Interesse an frischem, günstigem Gemüse besteht.

 

Wie läuft der Verkauf genau ab?

Der Verkauf soll zweiwöchentlich am Dienstag mittags (gegen ca. 11:30 Uhr) am Campus (voraussichtlich vor dem GW I) stattfinden. Das Gemüse wird von der JVA bereits in Tüten vorgepackt. Eine Tüte enthält circa 3 kg Gemüse. Die Zusammenstellung der Tüte orientiert sich an der Saison und am Eigenbedarf der JVA. Somit findet man wöchentlich etwas anderes in der Tüte. Der Preis wird zwischen 3,50 und 4,00 Euro liegen. Die JVA kann wöchentlich zwischen 15 und 50 Tüten stellen.

 

Wer verkauft die Tüten?

Auf lange Frist haben wir als Hochschulgruppe generell das Ziel unsere Projekte zu übergeben, so dass es sich nicht um ein reines Enactus-Projekt handelt und der Fortgang des Projekts nicht an unserer Gruppe hängt. Das Projekt soll auf eigenen Beinen stehen. Bei der „Campus Gemüsetüte“ sind wir noch auf der Suche nach einer Person oder Gruppe, die die Tüten verkaufen kann. Zurzeit sind wir in Kontakt mit der Diakonie, dem Werkhof Regenbogen und dem Verein „Bunt statt Braun“. Sobald wir diese Person haben und dazu auch die Erlaubnis der Universität, kann es losgehen und das Projekt kann sich ab Oktober an der Uni, als Gemeinschafts- Uni- Projekt etablieren.

 

Warum steht genau dieses Projekt für Nachhaltigkeit?

Zum einen wird durch die „Campus Gemüsetüte“ überschüssiges Gemüse verwertet, für das es sonst keine Verwendung gäbe. Zum anderen geben wir einer Person, die auf der Suche nach Beschäftigung und Anerkennung ist, die Möglichkeit dies, durch den Verkauf der „Gemüsetüten“, zu erlangen. Hinzu kommt noch, dass wir der JVA einen neuen Absatzmarkt schaffen, die Studenten auf lokale Projekte aufmerksam machen und bei Ihnen das Bewusstsein für gute Lebensmittel stärken. Das Projekt wird langfristig laufen, da es weder unsere dauerhafte Hilfe benötigt, noch auf Spenden angewiesen ist.

 

Weitere Informationen gibt es auch auf der Facebookseite zu Campus Gemüse.