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Dieses Projekt ist im Laufe des Innovationsworkshops von Enactus Bayreuth entstanden.

Grundidee:

Das allgemeine Konzept ist es, aus Altkleider neue Kleidung bzw. Produkte herzustellen. Diese Methode nennt man Upcycling, sodass etwa aus einem Hemd eine Hose genäht wird, oder ein altes T-Shirt durch verschiedene Materialien aufgewertet wird.

People in Need:

Die People in Need sind in unserem Projekt Flüchtlinge, die Erfahrung im Nähen besitzen, oder auch als Schneider schon mal tätig waren. Dabei ist es wichtig zu erwähnen, dass durch Workshops auch ungeschulte Flüchtlinge in diesem Projekt angesprochen werden, sofern die Anzahl von Nähern und Schneidern unter den Flüchtlingen in Bayreuth und Umgebung sich als zu niedrig herausstellt.

Need:

Das Projekt soll es den Flüchtlingen ermöglichen Arbeitserfahrung zu sammeln, wobei ihnen auch die Möglichkeit der Integration in die Gesellschaft gegeben werden soll. Darüber hinaus wird Altkleidung „upgecycelt“, und somit wird das Kleidungsstück nicht weggeworfen, sondern zu einem neuen weiterverarbeitet.

Empowerment:

Mit Workshops in Nähen durch eine ausgebildete Näherin, sollen die Fähigkeiten der Flüchtlinge erweitert werden, sodass diese irgendwann selbstständig und ohne Hilfe neue Kleidungsstücke herstellen können. Durch das Errichten einer Altkleidersammelstelle nur für das Projekt soll dafür sorgen, dass immer neue Kleidungsstücke in das Projekt fließen, wobei die Spendenbereitschaft sehr hoch ist, was sich aus einer Umfrage gezeigt hat.

Entrepreneurial:

Die hergestellte neue Kleidung soll anfangs in ausgewählten Läden, vor allem Second-Hand Läden verkauft werden. Sollte das Projekt erfolgreich verlaufen, besteht die Möglichkeit einen eigenen Laden aufzumachen oder in einem ausgewählten Laden einen Bereich zu mieten. Sollte das Projekt anfangs nicht so erfolgreich verlaufen wie erwartet, bietet es sich an die Kleidung auch online zu verkaufen. Eine Umfrage hat gezeigt, dass ein Großteil der Befragten einen Online Secondhandshop besuchen würden.

Finanzplan:

Unser Ziel ist es vor allem durch Spenden an Material, wie Nähgarn, Faden, Schweren, Knöpfe, verschiede weitere Dekoration, etc. zu gelangen. Wenn das nicht der Fall sein sollte, haben wir ein maximales Budget von 7€ pro Kleidungsstück angesetzt. Durch die Zusammenarbeit mit dem Nähcafé, organisiert von „Bunt statt Braun“, stehen uns Räumlichkeiten und Nähmaschinen zu Verfügung. Die Kleidungsstücke werden dann für einen fairen Preis verkauft, sodass jedem Flüchtling ein gerechter Lohn pro verkauftes Kleidungstück geboten werden kann.

Meilensteinplanung:

In den kommenden Wochen wollen wir unser Projekt unter Flüchtlingen in Bayreuth bekannt machen und Interessierte integrieren. Dazu zählt der bessere Kontaktaufbau mit ihnen und auch eine ausführliche Auseinandersetzung mit den rechtlichen Voraussetzungen in Deutschland. Außerdem steht uns die Organisation von Altkleidersammelstellen, das Verhandeln mit potenziellen Vertriebspartnern und das Engagieren eines Workshopleiters bevor. Im kommendem Jahr wollen wir unsere Produkte anbieten.